5 Tipps für die erfolgreiche Bewerbung

Job: Bewerbung, Karriere und Berufsleben

Stellensuche

Sich erfolgreich bewerben, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Am Anfang steht die richtige Auswahl der Stelle, auf die man sich bewirbt. Dabei sollte beim Bewerber vor allem Interesse für diesen Beruf bestehen, um eine dauerhafte Zufriedenheit am künftigen Arbeitsplatz zu erreichen. Nicht außer acht gelassen werden sollten die in der Stellenbeschreibung verlangten Qualifikationen. Denn es wird wenig Sinn machen, sich um einen Arbeitsplatz zu bewerben, für den gewisse Bildungsabschlüsse verlangt werden, die der Bewerber nicht vorweisen kann, es sei denn, es findet sich ein Hinweis, dass ein Quereinstieg möglich ist.

Bewerbungsmappe

Die Bewerbungsunterlagen sollten in jedem Fall vollständig und in sorgfältiger Form eingereicht werden. Auf ausdrückliche Wünsche im Stellenangebot wie zum Beispiel das Erfordernis einer Onlinebewerbung, sollte eingegangen werden, damit die Bewerbung berücksichtigt werden kann. Ferner sind bereits in der Stellenanzeige gestellte Fragen wie nach dem frühest möglichen Arbeitseintritt oder Gehaltsvorstellungen im Bewerbungsanschreiben zu beantworten. Die Bewerbungsunterlagen setzen sich zusammen aus einem Anschreiben, dem lückenlosen Lebenslauf, sämtlichen Zeugnissen, Praktikums- und Arbeitsbescheinigungen sowie einem Lichtbild. Bei einem Versand auf dem Postweg sollten die Unterlagen nach Möglichkeit in einer sauberen Bewerbungsmappe abgeheftet und chronologisch sortiert sein, um einen möglichst ästhetischen und positiven Eindruck beim Arbeitgeber zu erwecken. Jede Bewerbungsmappe sollte nur einmal verwendet werden, da Bewerbungsmappen, die mehrmals versandt wurden, oftmals an der äußeren Form diverse Mängel aufweisen und deshalb aufgrund der Vielzahl von Bewerbern aussortiert werden.

Lichtbild

Das beigefügte Lichtbild muss in jedem Fall den Ansprüchen eines Bewerbungsbildes gerecht werden. Beim professionellen Fotografen wird diese Aufnahme genau in der Form erstellt, die für die Bewerbung erforderlich ist. Dabei sollte beim Termin auf saubere, ordentliche und nicht zu tief ausgeschnittene Kleidung und eine tadellose Frisur geachtet werden, da das Bild den ersten Eindruck des Bewerbers beim künftigen Arbeitgeber vermittelt.

Bewerbungsanschreiben

Das Bewerbungsanschreiben sollte für jede neue Bewerbung individuell formuliert werden, da Arbeitgeber immer gleich lautende Textbausteine oder gar aus dem Internet downgeloadete Muster erkennen können. Die Verwendung von vorgefertigten Standardformularen zeugt von wenig Einfallsreichtum und Interesse. Im Bewerbungsanschreiben sollte immer angegeben werden, warum sich der Bewerber gerade für die ausgeschriebene Stelle in der konkreten Firma bewirbt, welche Qualifikationen er mitbringt und warum er sich geeignet für die Stelle hält. Auf die Stellenanzeige des Arbeitgebers ist dabei Bezug zu nehmen und einzugehen. Ferner sollte das Anschreiben positiv enden, in etwa damit, dass sich der Bewerber auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen würde.

Vorstellungsgespräch

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Folgt auf die Bewerbung eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, ist schon ein Teilerfolg erreicht. Beim persönlichen Gespräch kommt es jedoch darauf an, den künftigen Arbeitgeber von sich zu überzeugen. Der Bewerber sollte in jedem Fall die richtige Kleidung wählen. Diese hängt ganz von dem Arbeitsplatz ab, für den man sich beworben hat. Außerdem sollte der Bewerber weder aufdringlich, noch zu verhalten wirken. Denn wer kaum von sich gibt, wird beim Vorstellungsgespräch ebenso ausscheiden, wie jemand, der ununterbrochen spricht. Ferner sollte der Bewerber auf seine Körpersprache achten, aus der der künftige Arbeitgeber viel über den Bewerber erfahren kann. Der Bewerber sollte sicher auftreten und bestenfalls bereits einige Fragen an seinen künftigen Arbeitgeber vorbereitet haben, um Interesse an dem Arbeitsplatz zu signalisieren und erste Bedingungen abzuklären. Hierzu gehören, sofern nicht schon aus der Stellenanzeige bekannt, Arbeitszeiten, wöchentliche Arbeitsstunden, Betriebsabläufe, etc. Je nach Größe des Unternehmens und Anzahl der Bewerber kann den Bewerber statt ein Einzelvorstellungsgespräch ein Gruppenvorstellungsgespräch mit mehreren Mitbewerbern erwarten. Darauf sollte der Bewerber innerlich vorbereitet sein und sich dann in der Gruppe mit mehreren Mitkonkurrenten kommunikativ, aber kollegial und freundlich zeigen.